Basketball > Damen > Saison 08/09 |
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Tabelle und offizielle Statistiken |
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Wolnzacher Damen mit 52:58 (25:33) Niederlage gegen Tabellenführer Unterhaching Wolnzach, 22.03.09. Mit einem Zeichen für nächstes Jahr wollte Trainer Urban die Saison beenden. Denn obwohl die jungen Aufsteiger von letztem Jahr nach Verlängerung gegen Holzkirchen, zwei Krimis gegen Tabellenzweiten Ismaning und nun nach großem Kampf gegen den heurigen Aufsteiger Unterhaching diese Saison nicht über das Tabellenmittelfeld (10:14) hinauskamen, war der zweite Platz bis kurz vor Ende der Saison in Reichweite. Ein gutes Schlussspiel gegen den ungeschlagenen, abgezockten Aufsteiger aus Unterhaching, gegen den man im Hinspiel noch eine 20-Punkte-Pleite einstecken musste, kann da nur Gutes verheißen. Nach einem langsamen Start kamen die Wolnzacherinnen auch in die Gänge und erspielten sich dank acht Zählern von Conny Schröpf (5 Reb., 3 Ast., 4 Dreier), darunter zwei Dreier, eine 14:9 Führung. Unterhaching steckt nicht auf und Aufbau Fricke (9 Pkt., 3 Reb., 5 Ast., 2 Stl., 9 TO) verkürzte zwei Mal mit Zug zum Korb ehe Dawert (2 Pkt., 4 Reb., 4 Stl.) die Führung für die Gäste holte. Rucker (11 Pkt., 5 Reb., 2 Ast.) legte anfangs des 2. Viertels (10:18) gleich sieben Zähler bei einem 8:0 Lauf der Hachinger drauf und es bedurfte viel Kampf und vier getroffener Freiwürfe durch die stark aufspielende Bettina Schröpf (3 Ast., 3 Stl., 7/10 FTs), der ein seltenes Double Double gelang (11 Pkt., 13 Reb.), bis man wieder auf 23:25 (18. Min.) dran war. Fricke nutzt die letzten Moment vor der Halbzeit aber noch für einen Dreier und Feldkorb, so dass es zur Pause 25:33 hieß. Das 3. Viertel (16:12) lief nach Trainer Urbans Geschmack: mit viel Einsatz und Teamplay konnte man den Rückstand zwei Mal auf drei Punkte, zuerst auf 34:37 (25. Min.) und später auf 40:43 (28. Min.), schrumpfen lassen und passte sich der aggressiven Spielweise der Gäste an. Ein paar Beleidigungen („Bauernschlampen“) und Nicklichkeiten auf beiden Seiten, die den Schiedsrichtern entgingen, zeigten, dass es hier doch noch um etwas ging. Mit dem 4. Viertel (12:13) wurde eine spannende Schlussphase eingeläutet. Leider war Storck – ebenfalls ein Double Double mit 10 Punkten und 11 Rebounds – auf Unterhachinger Seite stark im Abschluss und sicherte mit sechs Zählern in den beiden Schlussminuten den Sieg, es halfen zwei Treffer mit Foul der etwas angeschlagenen Natalie Wiesenberger (11 Pkt., 5 Reb., 3 Stl., 3/6 FTs) nichts mehr. Insgesamt verlor man einfach zu oft den Ball bei Anspielen über eine Passstation, z.B. beim simplen Einwurf oder beim schlechten Anspiel auf den Center, was zu leichten Schnellangriffen des Gegners führte. Die Gäste nutzten ihren Größenvorteil im Angriff aus, wann immer sich die Chance bot, obwohl die im Vergleich dünn geratenen Nachwuchscenter Brunner und Eichhorn ihr Bestes gaben. Wieder erkämpften sich die Wolnzacher Mädels die Reboundhoheit, machten aber leider in der Offense zu wenig daraus, nur 18/75 (24%) Würfen fanden ihr Ziel (Unterhaching: 26/78: 33%). Immerhin honorierten die Schiedsrichter dieses Mal gelungene Aktionen zum Korb, was in mehr als doppelt so vielen Versuchen von der Linie (12/22) resultierte wie in den letzten beiden, etwas ärgerlichen Spielen davor. Des Weiteren durften mit Brunner (6 Reb., 2 Blk.), Eichhorn (3 Reb., 1 Blk.) und Fetuga (3 Reb., 1 Ast., 2 Stl.), die allesamt mit viel Einsatz zu Werke gingen und sich gut einfügten – Anfängerfehler hin oder her, gleich drei „Rookies“, also Spieler in ihrer ersten Basketballsaison, einiges an Spielzeit sammeln. Das Damenteam dieser Saison, das zur Hälfte aus Jugendspielern bestand, zeigte sich stark verbessert und ließ sein Potential aufblitzen, auch wenn es Lehrgeld zahlen musste. Die Zeichen stehen gut. TSV WOLNZACH: Breunig, Brunner (2), Eichhorn, Fetuga, Gorny C. (2), Gorny V. (4), Gürle, Huber (4), Nussbaum (2), Schröpf B. (11), Schröpf C. (18), Wiesenberger (11).
Revanche in Ismaning am Ende vergeben – Wolnzacher Damen verlieren 31:43 (16:16) Ismaning, 15.3.09 . Nach der knappen 44:48 Heimniederlage wollte Urbans Damenteam beim Tabellenzweiten Ismaning noch mal zeigen, dass mit ihnen nächstes Jahr zu rechnen ist. Die Ismaninger verfügen wie die Allianz über ein paar sehr groß gewachsene und erfahrene Spielerinnen, die es auch dieses Mal wieder zu kontrollieren galt. Die Wolnzacher Startformation schien dies perfekt verstanden zu haben und legte mit einem 11:0 Lauf los, wie die Feuerwehr, Mette Nussbaum (5 Reb.) traf gleich drei Mal. Danach halfen Ismaning aber zehn Freiwürfe wieder auf 13:8 heranzukommen und zeigten gleich, woher der Wind wehen würde. In der Freiwurfkategorie sollte wieder ein Ungleichgewicht von 18/33 zu 5/10 herrschen, da Ismanings große Spielerinnen Eckhardt (12 Pkt., 8 Reb., 3 Ast., 5 Stl., 6/12 FTs), Paulig (18 Pkt., 13 Reb., 3 Blk., 5/7 FTs) und Paul (6 Pkt., 7 Reb., 3 Ast., 4 Stl., 4/6 FTs) dort nur schwer zu stoppen waren. Dass sich die Wolnzacher Mädels auch in der Offense sehr schwer gegen hoch gewachsene Zonenverteidigung tun, zeigte das zweite Viertel (3:8), nur drei magere Punkte gelangen, Ismaning erzielte zwar auch nur zwei Feldkörbe, stand aber wieder zehn an der Freiwurflinie und konnte so zur Halbzeit den Spielstand egalisieren (16:16). Obwohl die Defensive weiter stand, konnte sich die athletische Paulig besser durchsetzen, vor allem im Schnellangriff überrannte und –sprang sie die Wolnzacher Verteidiger, die entweder zu klein oder zu dünn und unerfahren waren. Sieben Zähler gelangen ihr in diesem Abschnitt (7:10), Vanessa Gorny (5 Reb.) hielt die Gäste mit fünf Punkten im Rennen, so dass zu Beginn des letzten Viertels (8:17) die spannende Schlussphase eingeläutet wurde. Die Wolnzacherinnen ackerten nämlich weiter wie die Berserker, so dass Kathi Breunig (3 Stl.) in der 33. Minute zum 33:33 ausgleichen konnte. Als es wenig später 29:29 (35. Min.) stand, kamen Eckhardt, Paulig und Paul jedoch ins Laufen, gemeinsam schossen sie mit einem spielbeendenden 14:2 Lauf die Heimmannschaft zum Sieg. Ein paar Kombinationen im Schnellangriff, ein paar Punkte aus dem Low Post und dazu noch 5/7 Freiwürfe, so einfach kann Basketball sein. Als Schlusszeichen verwandelte Paulig am Ende noch einen Dreier. Diese kurze Phase der Unkonzentriertheit war genug, um das Spiel zu entscheiden, obwohl die Gäste nur 43 Punkte zuließen. Beide Teams erzielten nur 12 Feldkörbe, Ismaning bei 40 Versuchen (30% FG%), Wolnzach bei 82 (15%). 2/19 Dreier spielten Ismanings Zonenverteidigung genau in die Hände, denn obwohl die Wolnzacher erneut eine Reboundüberlegenheit (50:36) generieren konnten, sprangen dabei einfach zu wenig Treffer gegen die langen Ismaningerinnen heraus. Während sich die Heimmannschaft jedoch von der Linie leichte Punkte holen konnte, warfen die Gäste selber den Ball 37 Mal weg, obwohl Ismaning kein Pressverteidigung oder ähnliches spielte. Leichter Frust blieb auch dieses Mal wieder nicht aus, denn der Einsatz und die Taktik stimmten genau, es fehlt eben nur noch die essentielle Fähigkeit, sich selbst im Angriff dafür zu belohnen. TSV WOLNZACH: Breunig (1), Brunner, Eichhorn, Fetuga, Gorny C. (2), Gorny V. (11), Gürle (2), Huber, Nussbaum (6), Schröpf B. (6), Schröpf C. (3).
Wolnzacher Damen von der Rolle gegen Allianz München – 45:67 (25:39) Niederlage München, 12.03.09 . Es wartete dieses Mal die Allianzmannschaft mit ihrem wahren Gesicht. Fehlten beim 53:44 Heimsieg noch die beiden Topscorer Harris (19.4 P/Sp.) und Pappritz (13.6 P/Sp.), sammelte sich am Donnerstagabend nach und nach ein Allianzteam mit zehn Spielern, das dieses Mal alle Leistungsträger aufbieten konnte. Diese überrollten die Wolnzacherinnen dann auch gleich gehörig am Anfang mit 10:0, bevor die Hallertauer erstmals die Verteidigung knacken konnten. Aufbau Harris (25 Pkt., 7 Reb., 6 Ast., 3 Stl.) erzielte acht Punkte im ersten Viertel (10:23), Center Pappritz (17 Pkt., 4 Reb., 4 Blk.) fünf und Center Horbelt (6 Pkt., 5 Reb.), mit 10.2 P/Sp. drittbester Werfer der Allianz, schenkte noch dazu sechs Zähler ein. Harris legte weiter nach und erzielte mit sicherem Händchen (9/16 FGs, 6/8 FTs) bis zur Halbzeit allein 18 Punkte. Es war der stark aufspielenden Verena Brunner (9 Reb.), die in diesem Abschnitt gleich viermal traf, zu verdanken, dass das zweite Viertel (15:16) ausgeglichen gestaltet wurde. Denn der nächste Einbruch folgte gleich zu Beginn der zweiten Spielhälfte, als sich die Heimmannschaft endgültig mit einem 12:0 Lauf auf und davon machte. Pappritz erzielte davon die Hälfte der Punkte. Auch dieses Viertel (6:16) ging deutlich verloren. Immerhin war Anita Morgenstern (4 Reb., 2 Ast., 4 Stl.) aufgewacht und steuerte im letzten Abschnitt (14:12), den man endlich gewinnen konnte, sieben Zähler und ihren ersten Dreier der Saison bei. Claudia Huber hielt unter den Körben mit 6 Punkten und 13 Rebounds zwar ordentlich dagegen, aber die Werksmannschaft spielte zu sicher (15 Ast. bei 27/62 FGs = 44% Trefferquote) und hatte die Größenvorteile (5:0 Blk.) in der kleinen Drittelhalle ohne 24-Sek.-Uhr auf ihrer Seite. Die Freiwürfe entschieden auch wieder einmal die Gegner mit 12/22 zu 4/9 für sich, was mit den zahlreichen verlegten Korblegern auf Wolnzacher Seite (20/86 FGs = 23%) immer besonders schwer aufzuholen ist. Zuordnungsschwierigkeiten bei der Pressverteidigung taten ihr übriges, da half auch eine Reboundüberlegenheit von 12 mehr gesammelten Abprallern nichts. Das anstrengende Spiel, bei dem deutlich der Wurm drin war, überschattete Verena Brunners gutes 2. Spiel bei den Damen, in dem sie gleich zum besten Werfer wurde. TSV WOLNZACH: Brunner (10), Eichhorn, Fetuga (1), Gigl, Gorny V. (9), Gürle (2), Huber (6), Nussbaum, Morgenstern (9), Schröpf B. (6), Wiesenberger (2).
Wolnzacher Damen gelingt 58:48 (32:24) Revanche gegen Schwabing Wolnzach, 1.3.09. Nach der deftigen 49:79 Hinrundenschlappe war Trainer Urban’s Team dieses Mal bestens auf die abgezockten Schwabinger Damen vorbereitet. Des Heimvorteils der kleinen und engen Ursulahalle beraubt gereichte den schon etwas älteren Münchener Damen die große Wolnzacher Halle deutlich zum Nachteil, auch wenn sich dies im 1. Viertel (8:14) noch nicht zeigen sollten. Nachdem Morgenstern (5 Reb., 2 Stl.) das Spiel für Wolnzach mit schönen Sprungwurf eröffnete, folgte ein Schwabinger 8:0 Lauf, der von der wieder einmal stark aufspielenden Centerin Dmitrovic Aleksandra (15 Pts, 14 Reb., 2 Stl., 4 Blk.) mit sechs Zählern unterstützt wurde. Ein einfacher Block in den Rücken von Dmitrovics Verteidiger reichte schon aus, um Verwirrung zu stiften. Coach Urban ließ sich nicht beirren und wechselte weiter munter durch, um eine aggressive Verteidigung aufrecht zu erhalten. Dies trug zum ersten Mal anfangs des 2. Viertels (24:10) Früchte, als Claudia Huber (12 Reb., 2 Stl.) und Caro Gorny (3 Reb., 4 Ast.) schön kombinierten und in der Verteidigung gut gearbeitet wurde. Diesem so eingeleitet 8:0 Lauf der Wolnzacher (16:14, 13. Min.) folgten leider postwendend ein Schwabinger 8:0 Lauf, jedoch holte die Heimmannschaft mit einem starken 12:0 Schlussspurt kurz vor der Halbzeit die Führung wieder zurück (25:24, 19. Min.) und baute diesen Vorsprung sogar noch auf acht Punkte aus. Nach der Halbzeit blieben die Wolnzacherinnen auf dem Gaspedal. Conny Schröpf (10/21 FGs, 2 Ast., 2 Stl.), zurzeit in bestechender Form, und Caro Gorny erzielten alle Zähler, als ein erneuter 11:2 Lauf den Vorsprung auf ganze 17 Zähler (43:26, 23. Min.) anwachsen ließ. Das Highlight des restlichen Viertels (15:10) blieb „leider“ der Monsterblock von Flügel Khadijah Fetuga (6 Reb., 1 Stl., 1 Blk.), denn Schwabings Topscorer Miller (15 Pkt., 6 Reb.) lief langsam warm und trug mit vier Punkten dazu bei, dass Ende des Viertels nur noch ein 47:34 zu Buche stand. Schwabing gab nicht auf und zog weiterhin Freiwürfe, ganze zehn Stück in den ersten vier Minuten des letzten Viertels (11:14). Sechs davon fanden ihr Ziel und schon stand es nur noch 47:42 (34.), der berühmte Wolnzacher Wüstenbasketball wurde gottseidank von einem Schröpfschen Dreier beendet. Als wenig später auch noch Mette Nussbaum (2 Stl.) per Halbdistanzwurf, Caro Gorny per Dreier und Tina Schröpf (7 Reb., 4 Ast., 6 Stl.) per Halbdistanzwürfen einnetzten, war die Messe gelesen. Einem 57:45 (39. Min.) Vorsprung konnten auch vier weitere Schwabinger Freiwurfversuche und ein Feldkorb von Asshoff (10 Pkt., 8/14 FTs.) nichts mehr anhaben und am Ende gab es einen mannschaftlich geschlossenen Arbeitssieg gegen gut besetzte und hartnäckige Schwabinger Damen. Obwohl das Tempo in der Offensive etwas nachließ, funktionierte die Kombinations-Verteidigung, die sich aus fünf Varianten zusammensetze, zufrieden stellend, vor allem, da der Box out beim Rebound verbessert gelang. TSV WOLNZACH: Breunig, Eichhorn, Fetuga, Gorny C. (13), Gorny V. (6), Huber (4), Nussbaum (2), Morgenstern (2), Schröpf B. (8), Schröpf C. (23).
Wolnzacher U20 unterliegt nach schlechtem 4. Viertel 47:67 (22:30) vs. Jahn München München, 1.2.09. Dass sich wahrscheinlich wieder einmal nichts am Tabellenstand (0:14) in der Bezirksliga ändern würde, war klar, als die Mädels vom Jahn München am Sonntagmorgen vor dem Spiel schon alles für ihre erste Damenmannschaft aufbauten, die um den Aufstieg in die 2. Bundesliga mitspielt. Dort ist Jahns weibliche Jugend nämlich nach zehn Jahren intensivster Arbeit angekommen, die Damen2 steigt aller Wahrscheinlichkeit nach in die Oberliga auf. Obwohl die Wolnzacher natürlich mit so einer Entwicklung nicht mithalten können, hielt das Mike Urbans Mannschaft nicht auf, wieder einmal in Führung zu gehen; nach fünf gespielten Minuten stand ein etwas wundersames 10:2 für die munter aufspielenden Gäste zu Buche, Pelin Gürle und Conny Schröpf (5 Reb., 3 Ast.) konnten je vier Zähler in dieser Phase beisteuern. Dann jedoch forcierten die Münchner den Ausgleich, indem sie Lehner Julia (28 Pkt.), die immerhin 10.8 Pkt./Sp. in der Regionalliga erzielt, den Ball gaben. Dank zweier Dreier, Sprungwürfen und schönem Zug zum Korb streute Lehner locker 12 Zähler ein, während Wolnzachs Spiel nach Einwechslungen deutlich an Wachheit, Aggressivität und Fokus verlor und die restlichen fünf Minuten des 1. Viertels (10:14) lang keinen einzigen Punkte mehr erzielen konnte. Nachdem Lehner auf 10:16 erhöhte fasste sich Vanessa Gorny ein Herz, unterbrach die punktelose Zeit per Korbleger und setzte nach Conny Schröpfs Treffer gleich noch einen schönen Dreier drauf, um die Führung (17:16) wieder in Wolnzacher Hände zu holen. Danach zeigte sich wieder Jahns Tiefe, fünf Münchener Spielerinnen trugen sich im Verlaufe des 2. Viertels (12:16) ein und zogen wieder aufgrund von Überlegenheit beim Rebound und Wolnzacher Ballverlusten auf 30:22 zur Halbzeit davon. Urban versuchte seine Truppe neu einzustellen und prompt folgte der beste Wolnzacher Spielabschnitt (17:13), der mit schönem Teamplay sogar gewonnen werden konnte; Vanessa Gorny war mit neun Zählen nicht zu stoppen. Lehner waren bis dahin dank Spezialdeckung nur noch sechs Punkte gelungen und plötzlich waren die Hallertauer wieder auf 39:43 dran. Leider ging es zurück in die Achterbahn für die Wolnzacher, Jahn drehte Anfang des 4. Viertels (8:23) wieder auf und startete mit einem 8:0 Lauf. Gorny und Schröpf konnten noch auf 43:51 verkürzen, bevor wieder eine krasse Dürreperiode von sechs punktelosen Minuten folgte. Lehner (10 Pkt.) bekam von sechs Jahn-Spielerinnen Unterstützung, während sich auf Wolnzacher Seiten nur noch Verena Brunner in der letzten Spielminute als zusätzliche Punktelieferantin einschalten konnte. Brunner (6 Reb.) und Eichhorn (9 Reb., 2 Blk.) hatten es dieses Mal schwer gegen Jahns große, physische Center und so konnten die Wolnzacher Basketballer trotz einer auf der Aufbauposition aufblühenden Vanessa Gorny aufgrund von zu vielen verlorenen Bällen unterm Korb und beim Spielaufbau Jahn nicht noch weiter ärgern. TSV WOLNZACH: Brunner (4), Eichhorn (2), Endres, Gorny (21), Gigl (2), Gürle (4), Nussbaum, Schröpf C (14).
Wolnzacher Damen zähmen Amazonen mit 57:30 (28:11) Wolnzach, 25.01.09. Die Rückkehr von Topscorer Natalie Wiesenberger (18.0 Pkt./Sp.) konnte nur ein gutes Zeichen für die Hallertauerinnen sein, die nach vier Niederlagen in Folge auf der Suche nach Inspiration und Erfolg waren. „Mit dem Abstiegskampf wollten wir eigentlich schon nach den ersten drei Spielen nichts mehr zu tun haben, jetzt könnten wir mal wieder einen Sieg vertragen“ waren Coach Urbans Gedanken bevor das Spiel begann. Nachdem seine Damen jedoch die taktischen Vorgaben geradezu perfekt umsetzen konnten, stehen die Wolnzacher mit einem hauchdünnen Vorsprung vor Ismaning (6:4) und Allianz München (8:8) wieder auf dem 2. Tabellenplatz mit 8:8 Punkten. Viele technische Fehler (41 Ballverluste) verhinderten einen deutlich höheren Sieg gegen die angeschlagenen Amazonen, die ohne 1.90m „Riesin“ Kosner (14.2 Pkt./Sp.) und Spielertrainerin Brümmer (3.7 Pkt./Sp.) antreten mussten. Zahlreiche einfache Korbleger gleich im ersten Viertel (12:4) ließen die Heimmannschaft nur langsam ins Rollen kommen, die hervorragende Verteidigung jedoch glich dies mehr als aus. Der Plan die bisherige beste Werferin der Amazonen Kriener (6 Pkt., 5 Stl., 3 Blk.), die bis dahin 16.6 Pkt./Sp. erzielt hatte, mit einer Spezialdeckung auszuschalten gelang in der ersten Halbzeit perfekt; null Punkte standen auf ihrem Konto. Dafür nutze die kräftige Flügelspielerin Anderson (11 Pkt., 5 Reb.) ein paar Lücken, die durch diese Verteidigung entstanden und erzielte immerhin sieben Zähler für die Amazonen in der ersten Halbzeit. Leider hatten sich zu den verlegten Korblegern auch noch etliche Schrittfehler und Fehlpässe gesellt, was sich über das ganz Spiel hinweg nicht mehr viel ändern sollte. Die Wolnzacher Verteidigung stand aber auch im zweiten Viertel (16:7), mit dem Unterschied, dass jetzt auch ein paar Würfe mehr in den Korb fielen. Tina Schröpf, die es gleich mit einem Double Double (10 Pkt., 10 Reb., 3 Ast., 4 Stl.) schaffte, sich aus ihrem kleinen Formtief (letzten drei Spiele: 5.3 Pkt. (7/22 FGs, 2/4 FTs), 1.3 Ast., 3.3 TOs) zu katapultieren, traf drei Mal aus der Halbdistanz und Claudia Huber (11 Reb., 3 Stl.) streute zwei schöne Körbe ein. Im dritten Viertel (11:7) erspielte sich Urbans Erste Fünf dann eine entscheidende 36:14 (25. Min.) Führung, bevor verstärkt die Jugendspieler ran durfte und mit verschiedenen Aufstellung Spielpraxis gesammelt werden konnte. Bilanz dieser Experimentierphase Ende des dritten Viertels: 39:18, der Status quo wurde gehalten, leider nur 1/4 Freiwürfen getroffen. Allerdings hatte Kriener jetzt auch zwei Würfe in Folge getroffen und so schalteten die Wolnzacher Mädels im letzten Viertel (18:12) wieder einen Gang höher. Natalie Wiesenberger (5 Stl.) erzielte fünf Zähler in Folge und die Wolnzacher verwandelten bis zur 36. Minute (48:22) 5/8 Freiwürfen, woraufhin Urban allen Spielern noch mal Spielzeit gab und sich sieben Spieler in diesem Abschnitt in die Punkteliste eintragen konnten. Conny Schröpf (4 Reb., 2 Ast., 5 Stl.) gelangen ebenfalls noch fünf Zähler. Neben der erfreulichen Tatsache, dass Natalie Wiesenberger nach ihrer Verletzung ohne Hemmungen aufspielte und gleich wieder mit 15 Zählern zur besten Werferin avancierte, konnte auch Allrounderin Caro Gorny (4 Reb., 4 Ast., 3 Stl.) ebenfalls wieder zu besserer Form finden und Damen-Debütantin Verena Brunner gleich bei ihrem ersten Einsatz ihren ersten Punkt plus 10 starke Rebounds erzielen. TSV WOLNZACH: Breunig (1), Brunner (1), Eichhorn, Gorny C. (4), Gorny V. (5), Gürle (4), Huber (6), Schröpf B. (10), Schröpf C. (11), Wiesenberger N. (15).
Wolnzacher U20 Nachwuchs-Basketballerinnen setzen positiven Trend fort Wolnzach, 24.1.09. Nachdem es im letzten Spiel gegen Jahn München (49:60) das erste Mal in den letzten beiden Jahren gelungen war, einen Gegner in der anspruchsvollen U20-Bezirksliga ernsthaft zu gefährden, machten die Schützlinge von Michael Urban auch dieses mal wieder eine gute Partie. Obwohl es nach dem ersten Viertel (6:19) so gar nicht danach aussah, punkteten zum ersten Mal drei Spielerinnen zweistellig und die Hallertauerinnen stellten so einen neuen persönlichen Punkterekord mit 56 erzielten Punkten auf. Grossen Anteil daran hatten die neuen Punkte-Bestmarken von „Küken“ Verena Brunner, der unter den Körben gleich ein seltenes Double Double gelang (13 Pkt., 13 Reb., 2 Blk) und Vanessa Gorny (13 Pkt., 5 Reb., 6 Ast.), die sich als flexible Aufbauspielerin immer wohler fühlt. Topscorerin Conny Schröpf (14 Pkt., 7 Reb., 5 Ast.) konnte am Anfang leider gar nicht in Szene gesetzt werden während sich auf Rosenheims Seite die wendige Centerin Kaiser (29 Pkt.) und die treffsichere Aufbauspielerin Lang (15 Pkt.) immer wieder durchsetzen konnten, gemeinsam erzielten die beiden 11 der 19 ersten Rosenheimer Zähler. Die Wende kam im 2. Viertel, das die Heimmannschaft sogar mit 23:22 gewinnen konnte, als sich sechs der acht eingesetzten Spieler in die Punkteliste eintrugen. Eine Pressverteidigung verursachte Rosenheimer Ballverluste und man erspielte sich einige schöne Treffer. Leider waren Flügel Farcher (10 Pkt.) und Kaiser mit je sechs und acht Zählern zur Stelle, um eine größere Wolnzacher Aufholjagd zu verhindern. Als im 3. Viertel (10:21) die eingewechselte Flügelspielerin Macht (19 Pkt.) und Kaiser jedoch mit gemeinsam 17 Zählern auftrumpften, fielen die Wolnzacher Mädels wieder in ein Loch. Zu schnell überbrückten die Gäste das Spielfeld und kamen so zu leichten Punkten in Überzahl, während im Wolnzacher Angriff die zwingende Souveränität fehlte. Das Tandem Gorny-Brunner war im letzten Spielabschnitt (17:17) mit 12 Zählern auf Wiedergutmachung aus und kombinierte ein paar Mal schön aus dem Zusammenspiel Aufbau und hoher Centerposition, während Aufbau Pelin Gürle (4 Reb., 5 Stl.) ihr zweiter Dreier des Spiels gelang. Macht stemmte sich mit zwei Dreiern dagegen und Kaiser streute nochmals sechs Zähler ein und so behielt Rosenheim, die dieses Mal auf Auswahlspielerin Kartin Sandbichler (17.2 Pkt./Sp.) verzichten mussten, am Ende verdient die Oberhand. Alex Gigl und Lea Endres waren nach langer Zwangspause wieder mit von der Partie und mischten trotz offensichtlicher Zeichen von fehlender Spielpraxis munter mit. TSV WOLNZACH: Brunner (13), Eichhorn (4), Endres, Gigl, Gorny V. (13), Gürle (8), Nussbaum (4), Schröpf C. (14).
Trotz 49:60 (20:21) Niederlage – Wolnzacher U20w mit bestem Spiel seit Gründung Wolnzach,11.01.09 . Die 0:10 Punkte und der letzte Platz in Bayerns höchster Jugendliga könnten an diesem Sonntag dem Trainer der Wolnzacher Nachwuchs-Basketballer nicht weniger egal sein. Gegen den haushohen Favoriten Jahn München zeigten Mike Urbans Team nämlich die beste Leistung, die das Team seit seinen zwei Jahren Bestand erbringen konnte. „Wir spielen diese Liga eigentlich nur, um unsere Talente in unserer strukturschwachen Umgebung bestmöglich zu fordern. Dass wir heute sieben Minuten vor Schluss 14 Punkte vorne waren, freut mich umso mehr!“ strahlte der stolze Trainer nach dem Abpfiff, als seine Spieler doch etwas geknickt vom Platz gingen. Denn sie waren von Anfang an der Sensation auf der Spur. Die Hallertauerinnen hielten die Münchener in den ersten acht Minuten auf ganzen zwei Zählern, während man selbst im ersten Viertel 12 Mal an die Freiwurflinie gehen durfte. Leider ergaben sich daraus nur vier Treffer, was aber nichts an einer 8:6 (10.) Wolnzacher Führung änderte. Vor allem die heuer neu dazu gekommenen Anfänger, die beiden über 1.80m großen Verena Brunner (21 Rebs., 3 Stls.) und Viola Eichhorn (16 Rebs., 2 Blks.) sowie Nadja Langhammer (8 Rebs., 1 Ass.) waren überaus aktiv und holten einen Rebound nach dem anderen, was den Wolnzachern durch schnelles Umschalten zu einigen Schnellangriffen verhelfen sollte. Nachdem Jahn mit einem 10:0 Lauf Beginn des 2. Viertels (12:15) aufdrehte, stellte Urban sein Team mit einer Auszeit neu ein und Mette Nussbaum konnte per Korbleger den Lauf der Gäste beenden (10:16, 5.). Das Spiel wurde Punktearmer als Urban seine „Langen“ wieder gemeinsam aufs Feld schicken, wodurch die Münchener am Korb kaum Chancen hatten. Erste mittels einer Energieleistung durch fünf Zähler von Vanessa Gorny Ende (4 Rebs., 4 Ass.) brachte frischen Wind und einen ausgeglichenen 20:21 Halbzeitsstand. Das dritte Viertel (18:9) spielten die Wolnzacher dann für ihre Verhältnisse perfekten Basketball. Conny Schröpf (5 Rebs., 2 Ass.) war mit acht Zählen nicht zu stoppen, eine Zonenpresse, viele Rebounds und athletische Überlegenheit bescherte den Wolnzachern eine acht Punkte Führung (38:30, 30.). So spät hatten die Hallertauerinnen in der letzten Saison und heuer noch nie geführt. Mit beherztem Einsatz konnte sogar auf die besagten 14 Zähler (44:30, 32.) erhöht werden, bevor Jahn mittels Mannpresse und zwei Dreiern selbst zwei Gänge höher schaltete. Die Wolnzacherinnen verloren gegen die aggressive Verteidigung ein ums andere Mal den Ball, was in vielen einfachen Schnellangriffen resultierte. Conny Schröpf unterbrach zwar einen 9:0 Lauf (48:42, 6.), aber Jahn beendete das Spiel mit einem 18:1 Lauf in den letzten drei Minuten, die Flügel Benedum und Lajmi erzielten gemeinsam im diesem Viertel (11:30) 15 Punkte. Es fehlte letztendlich die Kraft, Erfahrung und das technische Können, um das Blutbad der letzten Minuten zu stoppen und den ersten Sieg in einer U20-Bezirksligasaison zu holen, die magere Freiwurftrefferquote von 9/29 tat ihr Übriges. Wolnzachs überraschendes, 1.86m großes U16-Nachwuchstalent Verena Brunner, die erst seit vier Monaten richtig trainiert, steigerte sich in jedem der vergangenem Spiele und zeigte ihr riesiges Potential mit 8 Punkten, 2/10 Freiwürfen, 3 Steals und einem neuen Wolnzacher Rekord von 21 Rebounds. „Eine unglaubliche Entwicklung! Und das alles ohne einen funktionierenden weiblichen Jugendsektor. Ein Glücksfall… und auch ein wenig Arbeit.“ zwinkerte Urban, der wöchentlich mit den besten Nachwuchsspielern Individualtraining macht. TSV WOLNZACH: Brunner (8), Eichhorn (6), Gorny (9), Gürle, Langhammer (3), Nussbaum (6), Schröpf (17).
Wolnzacher Damen verlieren Auftakt zur Rückrunde in Verlängerung mit 50:53 Holzkirchen,13.12.08. Nach drei Niederlagen in Folge freuten sich die Wolnzacher schon auf das Rückspiel gegen Holzkirchen, gegen welche man im Hinspiel (69:50) noch einen Punkterekord aufstellen konnte. Aber bereits anfangs des ersten Viertels zeigte sich, dass es ein rabenschwarzer Tag für die meisten Spieler der Hallertauer werden sollte. Nach einem Dreier und einem weiteren Korb durch Conny Schröpf (7 Rebs, 2 Ass, 4 Stls) lag man nach mageren acht Minuten mit 5:13 hinten, die große und talentierte Flügelspielerin Katrin Steingraber (19 Pts, 6 Rebs, 6 TOs, 7/28 FGs) hatte in der Zwischenzeit einen Dreier ihrerseits für die Heimmannschaft erzielt und danach noch drei Körbe mit athletischem Zug zum Korb draufgelegt. Claudia Huber (11 Rebs, 3 Ass, 3 Stls, 5 TOs) und Anita Morgenstern (4 Rebs, 2 Stls) konnten noch Anschlusstreffer zum 9:13 Ende des ersten Viertels erzielen, bevor dann Anfang des zweiten Viertels (16:7) Holzkirchens Aufbauspielerin Susanne Wiesnet einige leichte Punkte erzielte und zum 11:18 zu Gunsten Holzkirchens erhöhte. Eine Umstellung in der Offensive, weg von der Motion Offense, mit Vanessa Gorny (4 Rebs, 2 Ass, 2 Stls) auf der Aufbauposition brachte dann endlich Schwung ins Wolnzacher Spiel. Huber und V. Gorny konnten nach schön heraus gespielten Pick & Roll Situationen leichte Punkte erzielen und nach einem 14:0 Lauf, den Steingraber mit einem Treffer beenden konnte, lagen die Wolnzacher zur Halbzeit auf einmal 25:20 vorne, obwohl in der rutschigen Halle vieles nicht klappte. Schon zu diesem Zeitpunkt waren zu viele Bälle verloren gegangen, viele Fouls begangen worden und die Mehrheit der Mannschaft wandelte schlaftrunken und zu unkonzentriert übers Feld. Nach dem Seitenwechsel konnten die Hallertauer Gäste den Vorsprung sogar noch auf 31:23 (3.) erhöhen, bevor ihnen das Spiel wieder komplett aus den Händen glitt. Holzkirchen legte einen 9:0 Lauf hin, in dem Wiesnet wieder fünf Zähler erzielte und eroberte die Führung zurück (31:32, 7.). Die Fehler auf Seiten der Wolnzacher wollten keine Ende nehmen, erst in der letzten Minute des dritten Viertels (8:16) gelang Vanessa Gorny wieder ein Korb für Wolnzach und der Anschluss zum 33:36. Die ersten fünf Minuten des vierten Viertels (13:10) wurde dann wieder konzentriert gearbeitet und die Führung zurückgeholt, nachdem Kathi Breunig (3 Rebs, 3/4 FGs) und Conny Schröpf zum 39:38 punkteten. Das Pendel schwang zurück, Holzkirchens geschickte Aufbauspielerin Nitsch (11 Pts, 6 Rebs, 2 Ass, 6 TOs, 5/5 FTs), brachte Holzkirchen mit einem Dreipunktespiel wieder in Front. C. Schroepf und Huber glichen dann nach Hofers Korb zum 43:43 aus, als das Spiel, das sich jetzt zur Nervenschlacht entwickelt hatte, dann in die spannende Endphase ging. Ein etwas ungeschicktes Stop-the-Clock-Foul durch V. Gorny in den letzten 30 Sek. der Partie nutzte Nitsch eiskalt und traf beide Freiwürfe. Nach eigenem Fehlwurf im Angriff und erneutem Foul an Wiesnet war die Partie schon verloren geglaubt, aber nachdem Wiesnet den zweiten Freiwurf vergab (43:46, 10.) ergab sich durch eine Regelübertretung noch mal die Chance zur Auszeit für Wolnzach mit 3 Sekunden auf der Uhr. Das spontan entworfene Einwurf-play wurde dann perfekt von den Wolnzachern umgesetzt, Caro Gorny konnte mit dem ersten Dreier ihrer Karriere, das Spiel wieder einmal mit dem Buzzer Beater retten. Leider ließen die Fehler in der Verlängerung wieder nicht nach und Holzkirchen konnte sich trotz 2/6 Freiwürfen auf 50:46 davonstehlen, bevor V. Gorny endlich für Wolnzach traf (50:48, 45.). Der neue Hoffnungsfunken wurde aber gleich wieder erstickt, als sich Steingraber trotz bis dahin 1/7 Dreiern nicht beirren lies und eiskalt einen Dreier vom linken Flügel gegen die schlafende Wolnzacher Abwehr versenkte. V. Gorny legte noch einen Korbleger in den Holzkirchener Korb, das Spiel war aber entschieden und nach viel Kampf und Krampf mussten sich die Wolnzacher geschlagen geben. Nachdem in den letzten zehn Minuten der Partie das Freiwurfverhältnis 11:0, bei sechs Treffern, zu Gunsten des Gegners stand, zeigte Coach Urban sich nachdenklich: „Eine erschreckende Tendenz deutet sich an. Die letzten drei Spieler bekamen wir nur 21 Freiwürfe zugesprochen, von denen wir 9 (43%) verwandelt haben, die Gegner in diesen Spielen je 13 (12:5 Fouls), 29 (22:15 Fouls) und heute eben 24 (26:10 Fouls), mit einer Gesamtquote von 22/66. Kein Wunder, dass die Spieler so schwer und frustrierend werden. Klar spielen wir aggressiver als die meisten, aber Irgendetwas muss da passieren…“ Hoffentlich schon beim nächsten Heimspiel am 25.1. gegen die Amazonen, wo man sich schon im Hinspiel schwer getan hatte. TSV WOLNZACH: Breunig (6), Gorny C. (3), Gorny V. (12), Gürle, Huber (14), Nussbaum, Morgenstern (2), Schröpf B. (2), Schröpf C. (11).
Wolnzacher Damen mit schwachem 3. Viertel – 67:46 (33:29) Niederlage in Unterhaching Unterhaching,06.12.08. Nach der Hinrunde stehen die Hallertauer Basketballer also mit einer soliden Bilanz von 3 Siegen und 3 Niederlagen da. Unterhaching wurde der erwartet schwere Gegner mit einer Mischung aus großen, kräftigen und kleinen, schnellen und aggressiven Spielern. Auch der Erfahrungsfaktor sollte eine Rolle spielen, wie bei der Foulverteilung von 22:12 und Freiwurfverteilung von 10:29 gegen die Wolnzacher zu sehen war. Auf der einen Seite war oft die Technik noch nicht so eindeutig sauber wie nötig und auf der anderen Seite wussten Unterhachings Spieler ihre Aktionen besser zu verkaufen und suchten auch öfters den Weg aggressiv zum Korb. Besonders gut beherrschte das die quirlige Aufbauspielerin Pamela Fricke (18 Pkt., 2 Ass., 2 Stl.), nach deren Einwechslung das Spiel drehte. Zuvor hatten die Wolnzacher nämlich stabil mit einer Zone verteidigt und einen 6:1 (5.) Vorsprung herausspielen können. Nach Frickes Einwechslung wirbelte diese aber die Wolnzacher Abwehr derart durcheinander, dass Unterhaching einen 13:4 Lauf hinlegte, Fricke steuerte dabei sieben Zähler – darunter einen Dreier – bei. Nach diesem 1. Viertel (10:14) wurde die Partie lebhafter, auf Wolnzacher Seite schaltete sich Claudia Huber (10 Reb., 2 Stl.) ein, die in den nächsten drei Minuten sieben Zähler erzielte und Wolnzach wieder 21:17 in Front brachte (13.). Fricke tat es ihr gleich mit ebenfalls sieben Zählern im Rest des Viertels (2. Viertel: 19:19) und Unterhaching übernahm langsam wieder die Führung, als Wolnzach nur 1/6 von der Freiwurflinie traf. Eine Manndeckung erwies sich als recht Foullastig, Haching mit 3/10 von der Linie. Halbzeit: 29:33. Nun zum entscheidenden 3. Viertel (10:23). Wolnzach präsentierte sich ausgeglichen, aus der Aufstellung Schroepf B, Schroepf C, Morgenstern, Fetuga und Huber konnte jeder punkten, bei Unterhaching hielten Filler (5 Reb., 1/8 FTs) und Storck (7 Reb.) mit insgesamt neun Zählern bis zur 7. Minute (39:44) dagegen. Die Wolnzacher Mädels blieben dran, jedoch schienen die Kräfte etwas zu schwinden. Eine Umstellung auf eine „Triangle & 2“-Verteidigung auf Fricke und Miller sollte für ein paar Stops und Pausen in der Abwehr sorgen, leider wurde dabei so schlecht rotiert und kommuniziert, dass die Unterhaching mit lauter einfachen Punkten auf spielentscheidende 56:39 bis Ende des Viertels davonziehen konnten. Der Lauf wurde mit 6:0 im 4. Viertel (7:11) fortgesetzt und beim Stande von 39:62 (34.) konnte Coach Urban noch mal alle Spieler Erfahrung sammeln lassen und ein paar Dinge ausprobieren, das Spiel sollte nach hartem Kampf und schnellem Spiel 46:67 ausklingen. Die Wolnzacher zeigten sich wieder mit der richtigen Einstellung, verloren aber gegen die aggressiv zupackende Heimmannschaft zu viele Bälle und leisteten sich zu viele leichte Fehler aufgrund von fehlender Wachheit. Es sollte also der 13:4 und 12:0 Lauf aus dem 1. und 4. Viertel für Unterhaching (29/76 FGs) reichen, um das Spiel erst zu drehen und dann außer Reichweite zu bringen. Die Wolnzacher Offensive (21/65) konnte da nicht mithalten, obwohl wieder Würfe für wesentlich mehr Punkte herausgespielt wurden. Insgesamt fehlte es den jungen Wolnzacherinnen noch an Klarheit und Durchsetzungsvermögen, vor allem in der Zone, bevor sie wohl auch in dieser Liga den ganz großen Wurf wagen können. TSV WOLNZACH: Breunig, Fetuga (2), Gorny C. (4), Gorny V., Guerle, Huber (9), Nussbaum (2), Morgenstern (11), Schröpf B. (10), Schröpf C. (8)
Paulig schmettert Wolnzacher Angriff ab – 44:48 Niederlage gegen Ismaning Wolnzach,30.11.08. Der Arbeitswille war da, der Spielplan ging auch auf: aggressiv nach vorne und hinten spielen und mit einer Mannschaftsleistung den Gegner an die Erschöpfungsgrenze bringen. Jedoch wissen sich die jungen Wolnzacherinnen, die auf den 2. Tabellenplatz abrutschen (6:4), noch nicht so richtig zu belohnen. Trotz 80 (!) heraus gespielter Würfe sprangen letztendlich nur 44 Punkte heraus. Gegen Ismanings Riesen – vier Spieler mit 1.80m+ – hatten einfache Würfe am Korb aus dem Halbfeldangriff Seltenheitswert. 10% aller Würfe wurden allein von Flügel/Center Paulig (Ex-1.BL; 23 Pts., 12 Reb., 6 Stl., 8 Blk.) geblockt, oft derart, dass der Begriff ‚Monsterblock’ auch im Damenbasketball wieder einmal zu allen Ehren gereichte. Die zweite lang gewachsene Centerin Eckhardt steuerte ihren Teil mit 13 Punkten und sieben Rebounds bei. Wenn es also auf der einen Seite an der Fähigkeit lag, gegen groessere Gegner zum Abschluss zu kommen, war es auf der anderen Seite die scheinbare Unwilligkeit der Heimschiris bei den Gästen Fouls zu ahnden. Ganze fünf Foulpfiffe, null im letzten spannenden und aggressiven Viertel, standen zum Schluss auf dem Bogen auf Seiten der durchwegs langsameren Ismaninger… Trotz dieser nervenaufreibenden Widrigkeiten hielten die Hallertauer von Beginn an gut mit. Die Zonenverteidigung hielt Paulig im ersten Viertel auf ganzen null Zählern, während man selbst eine hauchdünne 11:9 Führung durch Conny Schroepfs (6 Reb., 2 Ass, 5 Stl.) Dreier und Halbdistanzwurf (6. Min., 9:4) herausarbeiten konnte. Die überhasteten Überzahlsituationen verschleppten sich auch ins zweite Viertel (11:13), wo Conny Schroepf dann das Wurfglück verließ und einige ihrer Fehlwürfe (8/29 FGs, 1/7 Dreier) zustande kamen. Der Rest der Mannschaft wusste dies aber zu kompensieren, aus aggressiver Pressverteidigung gingen leichte Körbe hervor und sechs Spieler punkteten in diesem Viertel, in dem ein 15:18 Rückstand zum 22:22 Halbzeitstand umgewandelt wurde. Wieder setzen sich die Ismaninger jedoch leicht ab, Paulig traf zwei Mal mit dynamischen Bewegungen am Korb zum 28:22 (22.). Anita Morgenstern (6/15 FGs, 6 Reb., 2 Stl.) und Conny Schroepf konnten aber in der Offensive dagegen halten und wenig später (26.) lag man nur noch 32:34 zurück. Eckhardt setze sich daraufhin noch zwei am Brett durch und mit 32:38 ging es ins entscheidende Viertel (12:10), das dann komplett Paulig gehörte. Obwohl die Wolnzacher inzwischen klüger in der Transition agierten und Ismaning nicht mehr ausreichend in die Verteidigung zurück laufen konnte, schaffte es Paulig dank körperlicher Überlegenheit, individueller Stärke und Willenskraft alle zehn Punkte für Ismaning in diesem Viertel zu erzielen. Für Wolnzach punkteten wiederum Morgenstern und C. Schroepf und hielten mit 12 Punkten das Spiel offen. Insgesamt sprang aber im Angriff wieder zu wenig heraus, symbolisch kam eine Sequenz zustande, die das Spiel treffend beschreibt. Die Wolnzacher holen drei Offensivrebounds in Folge, spielen Würfe heraus, kämpfen, laufen… bis eine lange Ismaningerin den Rebound holt oder den Wurf blockt und die ganze Anstrengung im Nichts verpufft. Bei der Heimmannschaft erfüllten alle Spieler ihre Aufgaben, Claudia Huber war mit 10 Rebounds und 6 Steals in der Verteidigung wieder hellwach. Trainer Urban war mit dem Einsatz vollauf zufrieden und freut sich schon, wenn die Mannschaft aus solch einem Spiel wieder den nächsten Schritt lernt: „Wir haben uns in eine gute Position gebracht das Spiel zu gewinnen. Wenn wir ein bisschen effektiver im Halbangriff werden und uns noch ein wenig schlauer durchsetzen lernen, sind wir mit einem Schlag auf Bezirksliganiveau. Solche Kleinigkeiten machen eben viel aus.“ TSV WOLNZACH: Breunig (2), Eichhorn, Fetuga, Gorny C., Gorny V. (2), Huber (3), Nussbaum (2), Morgenstern (12), Schröpf B. (4), Schröpf C. (19).
Schwabing3 stoppt Siegesserie der Wolnzacher – 49:79 (25:49) Auswärtsniederlage Schwabing, 25.10.08. Es sollte traditionsgerecht ein schweres Kreisligaspiel werden in der Schwabinger „Fünfeck-Halle“ in der Ursulastrasse. Junge Wolnzacher Teams haben dort seit jeher einen schweren Stand gegen die mitunter 30 Jahre älteren Basketballveteranen des MTSV, die nach ihren früheren, teilweise professionellen Karriere dem Basketball zum Spaß frönen. Die Wolnzacher Mädels, die nach den ersten drei Spielen ungeschlagen waren, waren von Coach Urban gewarnt worden, dass in dieser kleinen Halle Fehler sofort bestraft werden und Aspekte wie Kondition oder Pressverteidigung, bisher immer Vorteile der Wolnzacher, an Bedeutung verlieren. Die Umsetzung ist jedoch eine ganz andere Sache und so startete das Spiel gleich ganz charakteristisch: Schwabing – mental hellwach – tippt den Sprungball gleich Richtung Wolnzacher Korb, Aufbauspielerin Peter (10 Pkt., 2 Stls.) kommt wie bestellt angelaufen und erhält nach zwei Sekunden Spielzeit gleich den ersten Korbleger. Dieses Malheur konnte gerade noch abgewendet werden, war aber bezeichnend für die erste Halbzeit, wo die Hallertauer Gäste kein Bein auf den Boden bekamen. In den ersten sechs Minuten (6:13) hielten nur zwei Dreier von Conny Schröpf die Wolnzacher im Rennen, die kleine Aufholjagd zum 12:13 wurde postwendend mit einem 8:2-Lauf der Schwabinger beantwortet, so dass man trotz aller Bemühungen des ersten Viertels (14:21) einfach nicht mit der Treffsicherheit und dem Kombinationsspiel der Gastgeber mithalten konnte. Nachdem Flügelspielerin Miller (22 Pkt. 3 Rbs.) – Ex-BL – zehn Zähler im ersten Abschnitt erzielt hatte, tat es ihr Aufbau Hoenig-Achhammer (10 Pkt., 2 Stls.) im zweiten Viertel (28:11) gleich, Centerin Asshoff (8 Pkt., 3 Ass.) – Ex-Jungendnationalauswahl – half mit cleverem Spielaufbau dabei ein wahres Schwabinger Feuerwerk anzufackeln, kein Wurf schien daneben zu gehen. Schwabings Wachheit und etwas rauere, abgezockte Gangart verursachte viele Wolnzacher Ballverluste, die oft an so ungünstigen Stellen passierten, dass die Schwabinger selbige gleich in Schnellangriffe und somit in leichte Punkte umwandeln konnten. Wolnzachs Anstrengungen konnten mit nur 5/10 Freiwürfen nicht belohnt werden. Zur Halbzeit (25:49) war das Spiel mental schon abgehakt und die Wolnzacher waren zwar etwas demoralisiert angesichts der drohenden Niederlage, aber sie spielten auch befreiter auf. Drittes Viertel (9:18): In der Defensive hatte man sich jetzt besser eingestellt, beim Spielaufbau gingen nicht mehr so viele Bälle verloren. Miller war allerdings wieder mit acht Zählern zur Stelle und so war Schwabing endgültig auf 34:67 enteilt. Ein Hoffnungsschimmer war immerhin, dass die Wolnzacher das letzte Viertel (15:12) dank neu justierter Pressverteidigung gewinnen konnten, Caro Gorny (3 Rbs., 2 Stls.) und Conny Schröpf langten mit je sechs und fünf Zählen noch mal zu und so spielte man noch eine versöhnliche zweite Halbzeit (24:30). Die große gewachsene Centerin Aleksandra Dmitrovic (20 Pkt., 17 Rbs.) – Ex-OL – verletzte sich zwar noch im letzten Viertel, hatte mit ihrem unaufhaltsamen Sprungwurf aus der Drehung den Wolnzachern aber schon genug zugesetzt. Weiterhin erfreulich: Neuzugang Fetuga (5 Rbs., 1 Stl., 1 Blk.) erzielte auf dem Flügel ihre ersten Zähler mit schönem Sprungwurf und Center Claudia Huber (12 Rbs., 4 Stls.) konnte trotz Dmitrovic ein gutes Spiel verbuchen und setzte auch in der Offensive die so benötigten Akzente. TSV WOLNZACH: Breunig, Fetuga (3), Gorny C. (8), Gorny V. (2), Gürle (2), Huber (7), Nussbaum, Morgenstern (6), Schröpf B. (10), Schröpf C. (11).
Licht und Schatten in den beiden Testspielen vom 10.11.08 Damen schlagen Landshut 67:38 (39:22) und Herren verlieren 92:94 (41:50) in Bad Aibling Um die Damenmannschaft nicht aus dem Rhythmus kommen zu lassen, willigte Coach Urban auf ein Freundschaftsspiel gegen den Tabellenführer aus der Kreisliga Nordost ein, die ohne ihre Topscorerin Hoffmeister Lisa anreisten. Die Wolnzacher selber hatten die Ausfälle von Natalie Wiesenberger, Tina Schröpf und Caro Gorny zu verkraften, konnten sich aber wie immer auf ihren Nachwuchs aus der U20 verlassen. Dieser schlug vor allem in Gestalt von Conny Schröpf zu, die in der ersten Halbzeit 16 Punkte erzielte, davon zwei Dreier. Mit gewohnter aggressiver Verteidigung und schnellem Spiel nach vorne war nach den ersten acht Minuten klar (18:4), dass die Wolnzacher bei konstant bleibender Leistung einen klaren Sieg herausspielen würden. Ein kleiner Wackler sollte allerdings anfangs des 3. Viertels noch einmal passieren, als Urban mit einer großen Aufstellung experimentierte und die Landshuter Gäste noch mal bis auf 13 Punkte herankamen (45:32, 27 Min.). Danach wurde aber wieder zugepackt und im letzten Viertel (18:4) ein paar schöne Punkte herausgespielt, so dass sich jeder in die Punkteliste eintragen konnte. Erfreulich auch der Einstand der 15-jährigen, 1.86m großen Verena Brunner, die zwar erst seit ein paar Monaten Basketball spielt und lernt, sich aber schon gut in die Mannschaft einfügt und schnell dazu lernt. Schwächen waren in der Organisation der Pressverteidigung und des Halbfeldangriffs, Cutverteidigung, weakside Box out und von der Freiwurflinie zu finden. Herzlichen Dank an Andre Hoffmeister und Simon Wanninger für ihren Einsatz als Schiris! Landshut (0/8 FTs, 12 Fouls): Heindl (4), Berndt J (6), Berndt B (8), Nery (2), Kammermeier (4), Zisik (12), Hammerl (2). Wolnzach (5/16 FTs, 2 Dreier, 10 Fouls): Guerle (4), Huber (8), Morgenstern (6), Fetuga (2), Brunner (5), Schröpf C (18), Gorny V (10), Breunig (6), Nussbaum (8).
Guter Start verhilft zu 3. Sieg in Folge für die Wolnzacher Basketball-Damen Wolnzach,19.10.08. Der SV WB Allianz München, letztes Jahr 5. in der Kreisliga Mitte, war zwar ohne die letztjährigen Topscorer Harris (18.9 PpG.) und Pappritz (13.9 PpG.) angereist, dafür aber mit Neuzugängen Federova (12 Pts., 8 Rbs.) und Pfeiffer (7 Pts., 5 Rbs.). Von beiden war aber im ersten Viertel wenig zu sehen, der TSV konnte sein Spiel durchziehen: aggressiv verteidigen und schnell nach vorne spielen. Anita Morgenstern (5 Rbs., 6 Stls.) sprang für Natalie Wiesenbergers (19.5 PpG), die nach einem super Saisonstart leider auch einen Bänderriss zu verzeichnen hatte, in die Bresche und erzielte gleich sechs Zähler im ersten Abschnitt. Vanessa Gorny (3 Rbs.) und Conny Schröpf (4 Rbs., 3 Ass., 2 Blks.) legten ihrerseits noch jeweils vier Punkte drauf, angetrieben von der wie gewohnt kämpferischen Bettina Schröpf (3 Rbs., 7 Ass). Das erste Viertel (18:7) verlief ganz nach dem Geschmack von Trainer Urban. Conny Schröpf und Vanessa Gorny machte da weiter, wo sie aufgehört hatten, je sechs und vier Zähler verhalfen der gut zusammen haltenden Heimmannschaft zu einer angenehmen 34:17 Halbzeit-Führung, die allerdings auch auf sieben vergebenen Münchenern Freiwürfen beruhte. Federova hatte für einigen Wirbel, vor allem beim Offensiv-Rebound, gesorgt und streute nebenbei sechs Zähler in diesem Abschnitt ein. Der dritte Abschnitt (8:14) gehörte der Allianz, im Halbfeldangriff wurde oft die lang gewachsene Centerin Horbelt (23 Pts., 11 Rbs., 2 Blks.) gefunden, die gleich acht Punkte aus ihren Würfen herausholte. Zu schlecht waren der Wolnzacher Box-out beim Rebound und zu uneffektiv die Offensive, die leider sehr ins Stottern geraten war. Horbelt arbeitete und traf weiter, zehn Punkte sollten ihr im letzten Abschnitt (11:13) gelingen. Kurz nach Pfeiffers Dreier mit Brett (7. Minute, 46:38), brachte Horbelt die Allianz noch mal auf sieben Zähler heran, aber das sollte es auch gewesen sein. Verteidigungsspezialistin Claudia Huber (9 Rbs., 11 Stls.) machte jetzt nicht nur in der Verteidigung alles richtig, sondern traf auch noch zwei wichtige Würfe, um das Spiel nach Hause zu schaukeln. Wolnzach kam mit einem Schrecken davon, Horbelt, Federova und Pfeiffer erzielten 42 der 44 gegnerischen Punkte und hatten zu viele Freiräume. So müssen noch einige Schwächen in der Defensive verbessert und leichte Chancen am Korb besser verwertet werden, will man im Rückspiel gegen eine komplette Allianz wieder gut da stehen. TSV WOLNZACH: Breunig (6), Fetuga, Gorny C., Gorny V. (8), Gürle, Huber (6), Nussbaum, Morgenstern (13), Schröpf B. (4), Schröpf C. (16).
Furiose Aufholjagd beschert Wolnzacher Damen-Basketballern 2. Sieg München,11.10.08 . Nach dem ersten deutlichen Heimsieg gegen Holzkirchen wollte Coach Urban mit seinen Mädels beim Duell der beiden Kreisklassenaufsteiger gleich munter weitermachen. Und obwohl die Hallertauerinnen dank schnellem Spiel und vielen Offensivrebounds anfangs die Nase vorne zu haben schienen, wurde es ein langer und harter Kampf gegen den Frauensportverein Amazonen. Trotz guter und zahlreicher Wurfchancen zu Anfang sprang nur selten Zählbares heraus und in der Schlussminute des ersten Viertels (9:10) gelang es den Münchenern zum zweiten Mal die Führung zu übernehmen. Diese holte Conny Schröpf mit zwei Freiwurftreffern zum 15:14 (14. Min.) zwar wieder, jedoch stellte ein 8:0 Lauf der Gastgeber sicher, dass es ein spannendes Spiel werden sollte. Die Trefferquote der Amazonen verhinderte zu diesem Zeitpunkt Gott sei Dank Schlimmeres, nur 4/12 von der Freiwurflinie wurden hier verwandelt. Allerdings auch Wüstenbasketball vom Feinsten auf Wolnzacher Seite, sechs Minuten kein Korberfolg, Halbzeitstand: 15:22. Die Münchenerinnen spielten teilweise etwas unbeholfen hart, die Schiedsrichter pfiffen zu wenig oder zu einseitig und hinzu kam noch die eigene Unfähigkeit, das Spiel ging allen Beteiligten unter Haut. Zu diesem Zeitpunkt fragte der Wolnzacher Coach den 1. Schiedsrichter ganz nebenbei, was den eigentlich mit der Foul- und Freiwurfverteilung los sei, denn keine der beiden Mannschaften gingen weniger aggressiv zu Werke, die Statistik besagte aber bis dahin: Wolnzach: 13 Fouls, 6 Freiwürfe; München: 5 Fouls, 17 Freiwürfe! Nach Ende der Partie sollten beide Kategorien wie folgt aussehen: Wolnzach: 19 Fouls, 21 Freiwürfe; München: 16 Fouls, 21 Freiwürfe… Auf diese Weise ausgeglichen, konnten die Wolnzacher wieder ihre Pressverteidigung, Kondition und schnelle Transition ausnutzen und schlugen im 3. Viertel (16:10) vor allem in Person von Natalie Wiesenberger (4 Rbs., 2 Ass., 6 Stls.) zu, die gleich acht Punkte erzielte und zur Spielerin des Tages wurde. Anfang des 4. Viertels (15:12) verwandelte Natalie Wiesenberger dann noch einen Freiwurf und endlich war der Spielstand wieder ausgeglichen. Mittlerweile war auch Münchens 1.90m Riesin Kosner (8 Pts., 5 Rbs., 1 Blk.) ausgefoult, leider fand aber Flügel-Spielerin Kriemer (18 Pts., 3 Rbs., 9/12 FGs) immer besser ins Spiel und schien aus der Halbdistanz gar nichts mehr zu verwerfen. Sie steuerte acht Zähler zu einem 10:2 Lauf für München bei und plötzlich sah man sich fünf Minuten vor Schluss wieder mit einem 34:42 Rückstand konfrontiert. Aufgegeben haben die Wolnzacherinnen in so einer Situation jedoch noch nie und mit hartnäckiger Defense, allen voran Claudia Huber und Khadijah Fetuga (3 Rbs., 1 Stls, 1 Blk.), und Schnellangriffen kam der Gegner kaum mehr über die Mittellinie. Mit einem 10:2 Lauf stürmten die Gäste zurück, Conny Schröpf (4 Rbs., 5 Stls.) verwandelte dabei drei wichtige Würfe zum 44:44 in der 39. Minute. Nun ging es drunter und drüber. Claudia Huber (8 Rbs., 5 Stls.) spielte weiter hervorragende Verteidigung im Passweg und schuf sich eine 1-0 Chance im Schnellangriff, nur der Ball wollte beim vermeintlich einfachsten aller Würfe, dem Korbleger, nicht in den Ring. München schlug zurück, fand Flügel Andersen für eine gute Wurfposition, nur konnte diese ebenso nicht verwandeln, was Claudia Huber erneut für einen Schnellangriff nutzte. Dieses Mal suchte sie aber lieber kurz vor dem Korb Natalie Wiesenberger, die nach 25 gespielten Minuten mit einem Halbdistanzwurf wieder die Führung für die Wolnzacher zurück eroberte. Huber wollte die Spannung aber ein drittes Mal erhöhen und foulte Anderson noch einmal unglücklich, doch letzterer flatterten zwei Mal die Nerven von der Linie und Wolnzach holt sich etwas glücklich und mit viel Schweiß den zweiten Sieg in der neuen Liga. TSV WOLNZACH: Breunig (2), Eichhorn, Fetuga, Gorny C. (3), Gorny V. (2), Gürle, Huber, Schröpf B. (4), Schröpf C. (16), Wiesenberger N. (19).
Erstes Kreisligaspiel 69:50 gegen Holzkirchen gewonnen Wolnzach,28.9 . Das Fragezeichen, das vor dem ersten Spiel nach dem Aufstieg in die Kreisliga stand, verschwand im ersten Viertel mit einem Knall. Nach einem satten 20:4-Stand in den ersten zehn Minuten war klar, dass die Wolnzacher auch in dieser Liga nicht nur mithalten, sondern auch gewinnen können. Conny (6 Stls., 2 Ass.) und Bettina Schröpf (4 Rbs., 3 Ass.) so wie Natalie Wiesenberger (10/14 FGs, 5 Rbs.) legten los wie die Feuerwehr, erzielten 16 der ersten 20 Zähler. Die aggressive Verteidigung führte immer wieder zu schnellen Angriffen, die zwar nicht zu hundert Prozent verwandelt wurden, aber dennoch genügend abwarfen, um deutlich in Führung zu gehen. Natalie Wiesenberger war auch im zweiten Viertel wieder mit vier Korblegern präsent, leider verhinderte mitunter eine Freiwurfquote von 3/8 in diesem Viertel (13:14) einen weiteren Ausbau der Führung. Holzkirchens Aufbau Wiesnet (17 Pts., 4 Rbs., 4 TOs), die im ersten Viertel noch gar nicht zum Zug gekommen war, spielte hier ihren besten Abschnitt mit sieben Zählern, darunter ein Dreier. Einige Unachtsamkeiten in der Mannverteidigung bescherten den Holzkirchnern im dritten Viertel (18:18) elf Freiwürfe, und obwohl sechs davon ihr Ziel fanden, hielten die Wolnzacher mit einer kämpferischen Teamleistung dagegen. Als die Gäste dann im letzten Abschnitt (18:14) nur noch 1/6 FTs trafen samt eines glücklichen Buzzer Beater Dreiers, hatten die Wolnzacher das Spiel wieder mehr unter ihre Kontrolle gebracht, Conny Schröpf erzielte ihrerseits den ersten Dreier der Saison. Insgesamt wurden wieder etliche leichte Chance (28/81 FGs = 35%) vergeben, die nach teils schön heraus gespielten Positionen (WOZ: 11 Ass., HOK: 5) entstanden, während Holzkirchen im Vergleich durchwegs schlechtere Würfe (20/70 FGs = 29%) nahm. Eine engagierte Leistung in der Verteidigung war dafür verantwortlich (WOZ: 23 Stls., HOK: 10), lediglich beim direkten Zug zum Korb schliefen die Wolnzacherinnen ein paar Mal. Das Reboundverhalten (44:31 für WOZ) stimmte, Center Claudia Huber (8 Rbs., 4 Stls.) und Rookie Viola Eichhorn (7 Rbs.) waren meist zur Stelle, auch die Flügel Caro (5 Rbs., 3 Ass., 2 Stls) und Vanessa Gorny (4 Rbs., 1 Ass, 1 Stl) sowie Mette Nussbaum (3 Rbs.) halfen unter den Brettern mit. Die restlichen drei Neuzugänge Anita Morgstern (4 Rbs., 4 Stls.), Pelin Gürle (1 Rbd.) und Kahdijah Fetuga (2 Stls., 1 Blk.) zeigten sich gut integriert, es kam zu keiner Zeit zu einem Bruch im Spiel. „Das war schon eine ordentliche Leistung zum Saisonauftakt, besonders die hervorragende Freiwurfquote von 63% beeindruckt mich. Wir haben uns wieder deutlich verbessert im Gegensatz zu letzter Saison. Jetzt arbeiten wir noch an ein paar Kleinigkeiten und dann schauen wir mal, wo uns die Saison so hinführt,“ schloss Trainer Urban nach dem ersten Spieltag. TSV WOLNZACH: Eichhorn, Fetuga, Gorny C. (4), Gorny V. (8), Gürle (2), Huber (4), Nussbaum (2), Morgenstern (6), Schröpf B. (8), Schröpf C. (15), Wiesenberger N. (20).
Damen Vorbereitungsturnier der Basketballer wieder mit 6 Teams gestartet 13.9., Wolnzach. In einem deutlich verbesserten Feld – alle Auswärtsteams spielen Bezirksliga – wollten sich die Wolnzacher Damen auch heuer wieder in ihrem Vorbereitungsturnier verbessert zeigen, besonders nachdem sie jetzt eine Liga höher, nämlich in der Kreisliga, spielen. Nach einem intensiven Trainingslager Mitte August, das dieses Mal mit der freundlichen Zusammenarbeit des Restaurants San Marco und des Hallertau Gymnasiums stattfinden konnte, war das Trainergespann Urban/Schachtner schon neugierig, wie viel denn hängen geblieben war. Das erste Gruppenspiel erfolgte gegen die mit 12 Spielern tief und mit jung und alt ausgeglichen besetzten Mammendorfer, die zum ersten Mal am Turnier teilnahmen. Die Wolnzacherinnen starteten traumhaft mit 16:3 ins Spiel, Claudia Huber (8 Pkt., 7 Rbds.) und Conny Schröpf (15 Pkt.) trafen nach Belieben mit je sechs und acht Zählern. Es wurde intensiv in die Verteidigung gesprintet, Mammendorf erhielt wenig gute Würfe, der darauf folgende Rebound gehörte Wolnzach und nach vorne lief das Spiel wie am Schnürchen. Leider verließ die Wolnzacher dann im 2. Viertel ein wenig das Wurfglück, gute Chancen blieben ungenutzt, während sich Mammendorf wieder mit all seiner Routine und schnellem Passspiel heran kämpfte, Halbzeitstand: 26:18. Das dritte Viertel gestaltete Conny Schröpf mit zwei Dreiern ausgeglichen, Wolnzach konnte den Vorsprung halten, 36:28. Aber es schien dann wohl zu schön um wahr zu sein. Es folgte leider wieder einmal der schon zum Sprichwort gewordene Wolnzacher Wüstenbasketball, Körbe eine Seltenheit. Allen voran erzielte die schon etwas ältere, dafür umso abgezocktere Mammendorfer Flügelspielerin Rupprecht Christine trotz einer etwas seltsam anmutenden Wurftechnik starke zehn Zähler und verhalf ihrem Team zu einem Genick-Brechenden 17:0 Lauf. Somit ging das Spiel ein wenig antiklimaktisch mit einem 3:23 Viertel zu Ende, das Spiel entglitt zum 39:51 Endstand. Das zweite Gruppenspiel gegen Freising startete ebenso verheißungsvoll, mit starker Defensive gingen die Hallertauerinnen 7:1 in Führung. Dieses Mal verpuffte die schön herausgearbeitete Führung allerdings schon früher, gleich im zweiten Viertel konterte Freising mitunter dank sechs Zählern durch seine Aufbauspielerin. Halbzeitstand: 12:12. Auf Freisings unorthodoxe Spielweise stellten sich die Wolnzacher Mädels zwar immer besser ein, aber trotz einer starken zweiten Halbzeit von Bettina Schröpf (10 Pkt.) waren Freising große Spielerinnen zu oft erfolgreich und die eigene Feuerkraft in der Offensive wieder nicht stark genug. Das dritte Viertel ging 8:13 verloren, das vierte 7:11, Endstand: 27:36. Mammendorf holte sich noch einen 44:41 Gruppensieg gegen Freising, wieder war Rupprecht mit 16 Zählern erfolgreich. In der anderen Gruppe setzte sich Schrobenhausen gegen Dachau mit 37:25 durch, verlor jedoch gegen Ingolstadt mit 26:39. Ingolstadt verlor seinerseits gegen Dachau 41:42 in letzter Sekunde durch einen Treffer von Mehner, so dass jedes der Teams einen Sieg und eine Niederlage vorzuweisen hatte. Schrobenhausen durfte allerdings aufgrund der besten Punktedifferenz ins Final einziehen, Ingolstadt in das Spiel um Platz 3, Dachau musste nun wie letztes Jahr gegen Wolnzach ran. Wiederum erwischten die Wolnzacher den besseren Start, 6:4 der Stand nach den ersten 7 Minuten, was bei diesem Turnier das Ende des ersten Viertels bedeutete. Lange brauchte man aber nicht zu warten und schon fand man sich wieder in der Wüste. 0:15 holten sich die aggressiven und stabil spielenden Dachauer den zweiten Spielabschnitt, Schoenwetter erzielte hier neun ihrer 15 Zähler. Aufgegeben wurde nicht, unter den Anfeuerungsrufen des Coaches zeigt vor allem Caro Gorny (8 Pkt., 4 Rbs.) eine sehenswerte Leistung, sechs schöne Zähler gelangen ihr im dritten Viertel, das die Wolnzacher mit 8:6 für sich entscheiden konnten. Weiter als auf neun Punkte sollten sie jedoch nicht mehr herankommen, das letzte Viertel endete 6:6 unentschieden, das Spiel 20:31 für Dachau. Wie gegen Mammendorf ging ein Viertel so deutlich in die Binsen, dass der Rückstand nicht mehr aufzuholen war. Den dritten Platz sicherte sich Ingolstadt mit 36:32, Center Alex Lohwasser entwickelte sich mit 21 Pkt. zum Alleinunterhalter und Sieggaranten für Ingolstadt. Im spannenden Finale hatte Schrobenhausen lange die Nase vorne, ehe die Mammendorfer Mitte des dritten Viertel erstmals die Führung übernehmen konnten. Das Spiel blieb ausgeglichen, ehe ein paar Sekunden vor Schluss Mammendorf dank eines Freiwurfs mit 33:32 in Führung gehen konnte. Diese hatten die Rechnung jedoch ohne Steffi Augustin, letztes Jahr noch mit Doppellizenz im Wolnzacher Trikot zu sehen, gemacht. Die 1.87m lange Linkshänderin versenkte eiskalt mit der Schlusssirene einen Turnaround mit Brett, Schrobenhausen verteidigt den Titel also mit 34:33, deutlich knapper als letztes Jahr. Die Wolnzacher präsentierten sich wie gewohnt: mit vielen Spielern und sehr ansprechenden und kämpferischen Phasen, aber auch mit ordentlichen Ladehemmungen. „Immerhin haben wir die Ballverluste und das Chaos wesentlich zurückgeschraubt und von allen Teams am meisten Anfänger eingesetzt. Wir hatten in jedem Spiel ein sehr gutes erstes Viertel, sollten wir noch etwas mehr Konstanz finden, wird es eine schöne Saison“, bilanzierte Trainer Urban nach dem Turnier. TSV WOLNZACH: Breunig, Eichhorn, Endres, Fetuga, Gorny C., Gorny V., Gürle, Huber, Nussbaum, Schröpf B., Schröpf T., Weber, Wiesenberger N., Wiesenberger J.
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